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Erneuter Fall von Fuchsräude - Warnung an Hundehalter


Am 11.11. wurde bei Rothenhof ein Fuchs mit starkem Räudebefall erlegt.

Die Fuchsräude, medizinisch Sarcoptes-Räude des Fuchses, ist eine parasitäre Hauterkrankung, die durch die Räudemilbe Sarcoptes scabiei hervorgerufen wird. Sie führt in der Regel innerhalb von 3 Monaten zum Tod des befallenen Tieres, kann aber auch ausheilen oder ohne klinische Symptome fortbestehen. Die Erkrankung wird überwiegend durch direkten Kontakt von Fuchs zu Fuchs übertragen und ist hochansteckend. Eine Übertragung und Ansteckung auf den Haushund durch Kontakt zu Füchsen oder über Fuchsbaue ist möglich, wobei der Hund das Krankheitsbild einer Sarcoptes-Räude des Hundes entwickelt. Der Mensch dagegen ist für den Erreger der Fuchsräude ein Fehlwirt; die Milbe pflanzt sich dort nicht fort. Dennoch kann es zu einer Hauterkrankung, der Pseudokrätze, kommen. Schon eine kurze Berührung eines kranken Tieres kann bei Menschen reichen, um sich anzustecken.

Die Jäger appellieren dringend an die Spaziergänger, tote Füchse umgehend dem zuständigen Jagdpächter zu melden. Und Hundebesitzern raten sie, ihre Vierbeiner angeleint zu lassen und bei Auffälligkeiten umgehend den Tierarzt zu konsultieren.

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