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Der Markt Egloffstein erhält weitere rund 640.000 € für den Ausbau des schnellen Internets


Der Ausbau von leistungsfähigen Netzen ist streng genommen weder eine Aufgabe des Freistaates Bayern noch der Kommunen, sondern eigentlich müsste hier der Bund tätig werden. Um den Bürgern und den Gewerbetreibenden jedoch eine gute Internetverbindung zur Verfügung stellen zu können, übernehmen in Bayern die Gemeinden die Herkulesaufgabe eines flächendeckenden Netzausbaus. Unterstützt werden sie hierbei vom Freistaat Bayern. Der Markt Egloffstein hat hier bereits seit einigen Jahren eine Vorreiterrolle und durchlief als eine der ersten Gemeinden im Landkreis das aufwendige Ausbau- und Förderprocedere. Nun gilt es, die noch unzureichend versorgten Randgebiete der Gemeinde mit Glasfasernetzen zu erschließen. Hier machte sich der Markt Egloffstein das sog. "Höfeprogramm" des Freistaates Bayern zu Nutze und konnte den absoluten Höchstfördersatz von 90 % erreichen. Als "Breitbandpate", und somit Schnittstelle zu den staatlichen Fördermittelgebern und den Telekommunikationsunternehmen, fungiert auch dieses Mal wieder Bürgermeister Stefan Förtsch. Der Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom zum Netzausbau wurde bereits im März unterzeichnet. Die Telekom sichert hierin einen Ausbau innerhalb von 48 Monaten zu. Die Problematik liegt darin, dass auch Konzerne wie die Telekom mittlerweile keine geeigneten Tiefbaufirmen mehr finden, die diese Arbeiten zeitnah erledigen können.
Ein weiterer Schwerpunkt der Digitalisierungsoffensive des Freistaates Bayern liegt in der Ausstattung von Schulen mit Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur. Im dazugehörigen Förderprogramm konnten ebenfalls 90 % Zuschüsse für den Markt Egloffstein erreicht werden.


Bürgermeister Förtsch erhielt nun aus den Händen von Heimat- und Finanzminister Albert Füracker die beiden Förderbescheide über 595.000 € für den Netzausbau und knapp 44.000 € für den Glasfaseranschluss der Schule. StMin. Füracker zeigte sich sehr erfreut über die Initiativen des Marktes Egloffstein. "Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Breitbandförderung des Freistaates und die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des ländlichen Raums" so Füracker bei der Bescheidsübergabe.


Auch im Schulunterricht kommen zukünftig vermehrt digitale Medien zum Einsatz. Ebenso soll der verantwortungsvolle Umgang mit den Informationen aus dem Internet an den Schulen gelehrt werden. Grundvoraussetzung hierfür ist ein leistungsfähiger Glasfaseranschluss der Schulgebäude. Die Gemeinden übernehmen auch hier als Sachaufwandsträger der Grundschulen die Aufgabe der Erschließung mit Glasfasernetzen. "Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in der Bildung setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus", betonte Füracker. "Mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in der Bildung und sorgen für eine zeitgemäße Ausstattung der Schulen und der Schüler".


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